Felix-Fechenbach Berufskolleg

Erweiterung- Umbau und Sanierung Felix-Fechenbach- Berufskolleg und Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg

DETMOLD

Mitarbeit bei pape oder semke
Harald Semke, Dipl.-Ing. Architekt AKNW
Monika Marasz, Dipl.-Ing. Architektin AKNW
Dirk Wolf, Dipl.-Ing. Architekt AKNW
Volkmar Schultz, Dipl.-Ing. Fachrichtung Architektur
u.a.

Ein Schulbaukomplex, bestehend aus 8 Gebäuden die innerhalb von drei Jahrzehnten seit 1950 entstanden sind, erhält derzeit notwendige Erweiterungsbauten sowie eine umfassende Sanierung in den Passivhausstandart. Die ehemalige Kreisberufsschule hat sich zu einer moderneren, international tätigen Bildungseinrichtung weiterentwickelt und ist heute mit einer Nettogrundfläche von ca. 24.000 Quaderatmeter mehr als nur Berufsschule.

Ökologie, Baufolgekosten, Wirtschaftlichkeit und zukunftsorientierte Berücksichtigung der Nutzerbedürfnisse fördern bei diesem Projekt die Architekturqualität.

Plusenergiekonzept Kreishausareal

Konzepterstellung Energetische Sanierung des Kreishauses zum Plusenergiegebäude

DETMOLD

Mitarbeit bei pape oder semke
Harald Semke, Dipl.-Ing. Architekt AKNW
Wilrun Griemert, Mitarbeiterin im Dualen Studium
Jing Li, Dipl.- Ing. Fachrichtung Architektur
Dirk Wolf, Dipl.-Ing. Architekt AKNW
u.a.

Für den Kreis Lippe wurde im Rahmen der Energieforschung durch pape oder semke ARCHITEKTURBÜRO ein Plusenergiekonzept des gesamten städtebaulichen Areals um das Kreishaus des Kreises Lippe in Detmold entwickelt und als Förderantrag für Bundesfördermittel beantragt. Eingebundene Projekte wie “Elektromobilität im ländlichen Raum” sowie “Fassadenstudie zur Energetischen Sanierung des Kreishauses”, die parallel aus gemeinsamen Aktivitäten der Hochschule OWL und des Kreises Lippe sowie Partnern aus der Wirtschaft entwickelt wurden, ermöglichten durch Nutzung der Synergien aus intelligenter Gebäudesanierung, Einspar- und Effizienzmaßnahmen sowie Energieerzeugung vor Ort, dieses hochgesteckte und zukunftsweisende Ziel, unter strenger Maßgabe der Wirtschaftlichkeit und Anbindung weiterer Verwaltungs- und Dienstgebäude des städtebaulichen Umfeldes.

In einer weiteren Durcharbeitungsstufe war das Projekt nach Aufforderung durch das BMWi, zunächst auf die energetische Sanierung des Kreishauses zum Plusenergiegebäude zu beziehen, um dieses als Demonstrationsvorhaben “Gebäude der Zukunft” im Rahmen von EnOB, einer Forschungsinitiative des BMWi zu fördern. Eingebundene Ergebnisse einer zwischenzeitlich abgeschlossenen Fassadenstudie, die nach einem Studentenwettbewerb der Hochschule OWL durch die Büros imagine envelope sowie Balck und Partner erstellt wurde, ermöglichten innovative Fassadensanierung mit transparenter zweiter Haut Fassade sowie Schließung von Innenhöfen mit pneumatischen Folienkissenkonstruktionen. Die entsprechend aufwendige Sanierung der Altbaufassaden werden so erspart und ein neues Gesicht der Gebäude dadurch ermöglicht, ohne wertige Altbausubstanz zu beeinträchtigen. Das bis hier her unter Leitung sowie integraler Planung und Moderation durch Harald Semke, pape oder semke ARCHITEKTURBÜRO zusammen mit benannten Akteuren entwickelte Projekt, wurde erfolgsversprechend zum zweiten Schritt des Förderverfahrens durch das Bundesministerium (BMWi) im Januar 2013 aufgefordert, eine umfangreiche Vorhabenbeschreibung zu erstellen, die zwischenzeitlich durch Harald Semke unter Einbindung der Beiträge genannter Akteure verfasst und fertiggestellt wurde.

Das Projekt beabsichtigt erstmalig, theoretische Forschungsergebnisse energetischer Sanierung mit pneumatischen Folienkissenkonstruktionen, in der Praxis anzuwenden und wurde sehr positiv vom BMWi bewertet.

Kirche und Gemeindehaus

Kirche und Gemeindehaus Berlebeck

UMBAU UND SANIERUNG

Mitarbeit bei pape oder semke
Harald Semke, Dipl.-Ing. Architekt AKNW

Kirche und Gemeindehaus waren in die Jahre gekommen. Der Energieverbrauch war viel zu hoch, Beleuchtung, Raumakustik, Lüftungsmöglichkeiten und Belastungen durch ungesunde Baustoffe waren nicht mehr tragbar. Die behindertengerechte Erschließung forderte die gesamte Neuorganisation des Eingangsbereiches mit Zuwegung, Eingangsüberdachung, Windfang, WC- Anlage und Foyer. Akustikabsorber aus Filz und Holz erzeugen nicht nur eine hervorragende Akustik für Kirchenmusik sondern verbessern auch die Sprachverständlichkeit in Kirche und Foyer. Ein sensibel abgestimmtes Farbkonzept verbindet Innen- und Außenraum, unterstützt durch weiche indirekte Beleuchtung.

Das Farbkonzept ist auf natürliche Farben und die Kirchenfenster abgestimmt. Dazu haben wir einen Studentenwettbewerb mit Workshop veranstaltet, dessen hervorragendes Ergebnis mit nur kleineren Überarbeitungen zur Ausführung kam.